Geschichtlicher Hintergrund der Zypernfrage
Die jüngste Geschichte des Konfliktes
Es gibt zwei unterschiedliche souveräne Völker in Zypern, das türkisch-zypriotische Volk und das griechisch-zypriotische Volk, die politisch gleichberechtigt sind und getrennt das Recht auf Selbstbestimmung genießen. Das türkisch-zypriotische Volk und das griechisch-zypriotische Volk verhandelten und unterschrieben das internationale Zypern-Abkommen von 1960 über die Regierung von Zypern als zwei von fünf Parteien. Die drei anderen waren die Türkei, Großbritannien und Griechenland. Sie kamen darin überein, daß sie die Macht auf der Basis der Gleichheit teilen und ihre eigenen Rechte auf Selbstbestimmung ausüben.
Die Sachlage, die durch das internationale Zypernabkommen
von 1960 geschaffen wurde, ist eine politische und souveräne
Gleichheit und eine Gleichstellung der zwei Völker. Zusätzlich
zum inneren Gleichgewicht, das zwischen den zwei Völkern
hergestellt wurde, gründete das Abkommen ein äußeres
Gleichgewicht zwischen den jeweiligen Vaterländern, der
Türkei und Griechenland. Durch das Garantieabkommen von
1960 wurden die Türkei, Griechenland und Großbritannien
Garantiemächte für die Sachlage von 1960 in Zypern.
Also war die Republik Zypern, wie sie auf Grund und kraft
der Vereinbarungen von 1959-60 geschaffen wurde, weder ein
einheitlicher Staat, noch eine Nation, noch ein griechisch-zypriotischer
Staat. Die Republik war eine Partnerschaftsrepublik von türkischen
Zyprioten und griechischen Zyprioten, die seit Jahrhunderten
auf der Insel lebten und eifrig darauf bedacht waren, ihre
nationale und religiöse Identität durch ihre Loyalität
zu ihren jeweiligen Vaterländern, der Türkei und
Griechenland, zu bewahren. Dies war der Partnerschaftsstaat,
den Erzbischof Makarios III. und seine Helfer zu zerstören
suchten, um ihn in eine "griechisch-zypriotische Republik"
umzuwandeln. Hier ein ehrliches Eingeständnis der höchsten
griechisch-zypriotischen Autorität, Glavcos Klerides,
das Licht auf den Ursprung und das Problem der Zypernfrage
wirft:
"Ebenso wie die griechischen Zyprioten von der Idee voreingenommen
waren, daß Zypern ein griechisch-zypriotischer Staat
sein sollte, hatten die Türken das Vorurteil, jede der
dahingehenden Anstrengungen zu bekämpfen und das Konzept
der Partnerschaft beizubehalten, das nach ihrer Meinung durch
das Zürich-Abkommen zwischen den zwei Gruppen geschaffen
wurde. Deshalb war der Konflikt ein Konflikt des Prinzips,
und für dieses Prinzip waren beide Seiten lieber bereit
zu streiten und, sollte es nötig sein, zu kämpfen,
als Kompromisse zu schließen.
Das selbe Prinzip gilt auch heute noch..."
Gleichermaßen wichtig ist die Erklärung eines prominenten
Militärs aus Griechenland, General Karaiannis:
"Im August 1960 ... beschloß Präsident Makarios,
die Organisation der griechischen Zyprioten für den Kampf
.... fortzusetzen." (Der griechische Generalleutnant
Georg Karaiannis, der damalige Befehlshaber der "Zypriotischen
Armee", Ethnikos Kiryx, 13. Juni 1965)
Der berüchtigte "Akritasplan", der zur Zerstörung
des Partnerschaftsstaates und für den Anschluß
an Griechenland (ENOSIS) ersonnen wurde, und der auch als
UN-Dokument veröffentlicht wurde, spricht für sich
selbst. Zwischen 1963 und 1974 wurden tausende von türkischen
Zyprioten von griechisch-zypriotischen Paramilitärs getötet,
verstümmelt oder verwundet, ein Viertel der türkisch-zypriotischen
Bevölkerung (über 30 000 Menschen) mußten
flüchten. Hunderte wurden darüber hinaus entführt
und niemals wieder gesehen. Diejenigen, die das Glück
hatten, die griechisch-zypriotischen Greuel zu überleben,
wurden in kleine Enklaven eingeschlossen, die zusammen nur
3 % der Gesamtfläche Zyperns ausmachten, und lebten als
Flüchtlinge von der Hilfe des Roten Halbmonds. Die türkischen
Zyprioten wurden nur durch das rechtzeitige Eingreifen der
Türkei 1974 von ihren Qualen erlöst und vor der
endgültigen Vernichtung bewahrt, weil die Türkei
in Übereinstimmung mit ihren Rechten und Pflichten durch
das Abkommen (von 1960) intervenierte. Diese Intervention
folgte dem Versuch Griechenlands, Zypern endgültig durch
einen coup d´ etat zu übernehmen, der von der Militärjunta
in Athen und ihren Helfershelfern in Zypern organisiert worden
war.
In Folge der Zerstörung der konstitutionellen Ordnung
durch die griechischen Zyprioten 1963 hatten die zwei Völker
ihre eigene Administration. Das griechisch-zypriotische Regime,
das den Titel der "Republik Zypern" 1963 usurpiert
hatte, gab vor, "die Regierung der Republik Zypern"
von 1960 zu sein, obwohl die binationale Partnerschaftsrepublik
vor dem Gesetz und in der Realität nicht mehr bestand
und auch heute nicht besteht und seine behördlichen Erlasse
nie das türkisch-zypriotische Volk mit einbezogen. Die
internationale Gemeinschaft jedoch behandelte weiterhin die
de-facto-Verwaltung, als ob sie die legitime, binationale
Regierung Zyperns sei. Diese irrige Einstellung der internationalen
Gemeinschaft, die in völliger Nichtbeachtung der internationalen
Vereinbarungen bis heute besteht, ist der Hauptbestandteil
der Hindernisse, die einer Lösung durch Verhandlungen
im Wege steht.
Nähere Betrachtung der Jahre zwischen 1963 und 1974
Trotz der überwältigenden Beweise über die Ursprünge der Zypernfrage, die auf den Angriff der griechischen Zyprioten auf die türkischen Zyprioten im Dezember 1963 mit dem Ziel der ENOSIS datiert werden, möchte die griechisch-zypriotische Propagandamaschine uns glauben machen, daß das Problem 1974 mit der "Invasion" der Türken begann. Die Historie belehrt uns eines besseren. Lange bevor der Ausdruck "ethnische Säuberung" in Verbindung mit der bosnischen Tragödie geprägt wurde, wurde sie in Zypern von den griechischen Zyprioten zusammen mit den Griechen gegen die türkischen Zyprioten praktiziert. Das Ausmaß des Leidens, das der türkisch-zypriotischen Bevölkerung zugefügt wurde, beschrieb jüngst der Autor eines Artikels in der britischen Zeitung "The Guardian" als das "Mini-Bosnien seiner Zeit"! Die folgenden Auszüge aus Berichten der internationalen Nachrichtenmedien verschaffen anschauliche Beweise über die Schwere dieser Kampagne:
"Wir gingen heute nacht in das abgeriegelte türkische Viertel von Nicosia, in dem 200 bis 300 Menschen in den letzten fünf Tagen abgeschlachtet wurden. Wir sind die ersten westlichen Berichterstatter hier, und wir haben Ansichten zu Gesicht bekommen, die zu schrecklich sind, um sie gedruckt wiederzugeben, Horrorszenarien so drastisch, daß die Menschen keine Tränen mehr haben und nur noch ein fast irres Kichern hervorbringen, das schrecklicher als Tränen ist." (Daily Express, 28.Dezember 1963, Rene Maccoll und Daniel McGeachie)
"...Vor ein paar Tagen lebten 1000 Menschen hier in ihren soliden Steinhäusern, die an der Küstenstraße nach Kyrenia etwa 13 Meilen von Nicosia entfernt liegen. Dann, in einer Nacht des Terrors, verschwanden 350 Dorfbewohner - Männer, Frauen und Kinder. Sie waren alle Türken." (Daily Herald, London, 31. Dezember 1963)
"In Zypern geht der Terror weiter. Gerade jetzt sind wir Zeugen des Exodus der Türken aus ihren Dörfern. Tausende von Menschen verlassen ihre Häuser, Ländereien, Herden: Griechischer Terrorismus ist gnadenlos. Diesmal reichen die Rhetorik der Hellenen und die Büsten eines Plato nicht aus, um ihr barbarisches und grausames Verhalten zu vertuschen." (Il Giorno, 14. Januar 1964, Giorgio Bocca)
Zum anderen lieferte der Generalsekretär in seinen ausschlaggebenden Berichten an den Sicherheitsrat unwiderlegbare Beweise für das Leid, das den türkischen Zyprioten zugefügt wurde. Er beschreibt die wirtschaftlichen Einschränkungen, die den türkischen Zyprioten auferlegt wurden, als "so schwerwiegend, daß sie einer Belagerung gleichkommen" (S/5950 September 1964). Der Generalsekretär berichtet weiter, daß:
"...
nach den Zahlen, die die türkisch-zypriotische Kommunalkammer,
veröffentlichte, sich die Zahl der Menschen, die in irgendeiner
Weise Unterstützung von der Roten-Halbmond-Hilfe bekommen,
auf 56 000 beläuft, darunter 25 000 Vertriebene, 23 000
Arbeitslose und 7 500 Angehöri-ge Vermißter, Behinderte
und andere."
"Tausende von türkischen Zyprioten flohen aus ihren
Heimen. Sie nahmen nur mit, was sie fahren oder tragen konnten,
und suchten Unterschlupf in ihrer Meinung nach sichereren
türkisch-zypriotischen Dörfern und Gebieten."
(Bericht des UN-Generalsekrtärs, S/8286, 8. Dezember
1967)
Der
damalige US-Staatssekretär George Ball erklärt in
seinen Memoiren "The Past Has Another Pattern" folgendes
zu dem griechisch-zypriotischen Angriff:
"Das zentrale Interesse von Makarios ... war, die Intervention
der Türkei zu blockieren, damit er und seine griechischen
Zyprioten weiter türkische Zyprioten fröhlich abschlachten
konnte." (S.341 ff)
George Ball erklärt auch in diesem Zusammenhang, daß "die griechischen Zyprioten ... keine Friedenstruppe wollen; sie wollen schlicht allein gelassen werden, um türkische Zyprioten zu töten." Er richtet an Erzbischof Makarios folgende ernste Warnung: "... Die Welt wird nicht daneben stehen und zusehen, wie Sie diese wunderschöne Insel in Ihr persönliches Schlachthaus verwandeln."
Das
tragische Schicksal der türkisch-zypriotischen Volkes
wird in einem geheimen Bericht der britischen Kommandanten
Packard , der während dieser Zeit auf der Insel diente,
veranschaulicht:
"Eine der ersten Aufgaben Packards war herauszufinden,
was mit den türkischen Krankenhausinsassen geschehen
ist. Geheime Diskussionen mit einem griechischen Minister
der zerbrochenen Regierung fanden statt. Nach einer kurzen
Untersuchung konnte er die lokalen Gerüchte bestätigen.
Es kam heraus, daß das medizinische Personal die Hälse
der türkischen Patienten in ihren Betten aufgeschlitzt
hatten. Ihre Körper lud man auf einen Lastwagen und fuhr
sie zu einem Bauernhof nördlich der Stadt, wo sie in
Häcksler gestopft und anschließend in die Erde
verarbeitet wurden." (Veröffentlicht in: The Guardian,
2. April 1988)
Die
vielfachen Menschenrechtsverletzungen an türkischen Zyprioten
durch die grie-chisch-türkische Verwaltung veranlaßte
Franz Karasek, Generalkoordinator des Komitees für politische
Angelegenheiten des Europarates, in seinem Bericht über
Zypern folgendes zu erklären:
"Wirtschaftliche, soziale und erzieherische Ungleichheit
sowie Unsicherheit während der letzten elf Jahre waren
der Ursprung der interkommunalen Mißtrauens und der
Angst vor politischem Druck sowie der kommunalen Isolation
zwischen den türkisch-zypriotischen und griechisch-zyprioteischen
Bevölkerungen. Dies schuf in der türkischen Gemeinde
ein Gefühl der Unterprivilegierung und der Unterdrückung...
Humanitäres Leid war der Ursprung einer elf Jahre andauernden
Zypernkrise." (para.11,Doc 3600 vom 19. April 1975)
Die
Menschenrechtsverletzungen an türkischen Zyprioten schlossen
die Verweigerung des Rechts auf Sicherheit für Leib und
Leben ein; die Verweigerung auf Bewegungs- und Siedlungsfreiheit;
die Verweigerung des Rechts auf Erziehung, der Freiheit in
Schrift und Rede; und die Verweigerung politischer, wirtschaftlicher
und sozialer Rechte unter anderem. Die türkischen Zyprioten
"verließen" nicht die Regierungsorgane, wie
die griechisch-zypriotische Seite oft behauptet, sie wurden
gewaltsam aus dem gesamten Staatsapparat der Republik herausgeworfen,
ihnen wurden die Bürgerrechte völlig abgesprochen.
Bis auf den heutigen Tag setzen die griechischen Zyprioten
die Besetzung und die Monopolisierung der "Regierung
Zyperns" gegen alle Normen von Gerechtigkeit, Recht und
Moral fort.
Angesichts der von den griechischen/ griechisch-zypriotischen
bewaffneten Elementen gegen das türkisch-zypriotische
Volk gerichteten Gewalt konnten die türkisch zypriotischen
Verwaltungsangestellten aus Angst um ihr Leben ihren Pflichten
nicht mehr nachkommen. Die griechisch-zypriotische Seite nutzte
diese aufgezwungene Situation als eine ideale Gelegenheit,
um die internationale öffentliche Meinung irrezuführen,
indem sie behauptete, daß die türkisch-griechischen
Behörden und Beamten "die Regierung verlassen"
hätten. Die griechisch-türkische Verwaltung fährt
weiterhin fort, diese Behauptung als Propagandamittel zu benützen.
Zum Beispiel wurde die Rückkehr der türkisch-zypriotischen
Mitglieder des Parlaments von ihrer Anerkennung der nicht
verfassungsgemäßen Änderungen des Grundlagenartikel
der Verfassung von 1960 abhängig gemacht. Diese Änderungen,
die von den griechisch-zypriotischen Mitgliedern des Hauses
einstimmig und illegal unter Abwesenheit der türkisch-zypriotischen
Mitglieder beschlossen wurde, stellten nicht nur eine krasse
Verletzung der Verfassung von 1960 dar, sondern befaßten
sich mit eben jenen Artikeln, die in die internationalen Verträge
von 1959-60 als unveränderliche Grundlagenartikel der
Verfassung Zyperns eingebunden waren. Dieser rechtswidrige
Akt, ausgeführt in völliger Verletzung des internationalen
Rechts, war auf die Relegation der türkisch-zypriotischen
Seite von ihrem Mitbegründerstatus zu dem einer Minorität
gerichtet, indem man die Grundlagenartikel der Verfassung,
in denen die Sicherheit des politisch gleichberechtigten und
partnerschaftlichen Status der türkisch-zypriotischen
und griechisch-zypriotischen Volkes vorgesehen war, verschwinden
ließ.
Dieses historische Ereignis zeigt klar auf, daß die
griechisch-zypriotische Seite den wiederholten Bemühungen
der türkisch-zypriotischen Behörden um eine Ausübung
ihrer Partnerschaftsrechte im Wege stand und unrechtmäßig
den Sitz der einst binationalen Republik Zypern besetzte.
Dieses wurde auch in den Paragraphen 7-12 des regelmäßigen
Berichts des UN-Generalsekretärs im Sicherheitsrat vom
29. Juli 1965, S/6569 festgehalten.
Die türkische Intervention und der sich daraus ergebende
Friede
und die Sicherheit der Insel
Der
einzige Faktor, der die griechischen Zyprioten von der Vernichtung
der türkischen Zyprioten während der Zeit von 1963
bis 1974 abhielt, war das Recht der Türkei, im Sinne
der Garantieverträge von 1960 zu intervenieren, die von
der Türkei, Griechenland, Großbritannien und den
zwei zypriotischen Gemeinschaften unterzeichnet wurden. Jedoch
hielt sich die Türkei mit der Ausübung dieses Rechts
bis zur letzten Minute zurück, bis die Junta, die damals
in Griechenland an der Macht war, mit ihrem Streitkräften
und örtlichen Kollaborateuren im Juli 1974 auf Zypern
einen Staatsstreich inszenierte. Der Staatsstreich hatte zum
Ziel, ENOSIS (den Anschluß an Griechenland) durch eine
bewaffnete Übernahme der Insel zu beschleunigen. So beschreibt
Erzbischof Makarios, der bei diesem Staatsstreich gestürzt
wurde, in seiner dramatischen Ansprache vor dem Sicherheitsrat
der Vereinten Nationen im Juli 1974:
"Er (der Staatsstreich) war ein klarer Angriff von außerhalb
und eine flagrante Verletzung der Unabhängigkeit und
Souveränität der Republik Zypern. Der sogenannte
Staatsstreich war das Werk von griechischen Offizieren, die
die Nationalgarde stellen und befehligen... Die Invasion wird
andauern, solange griechische Offiziere sich auf Zypern befinden...
...Der Coup der griechischen Junta ist eine Invasion, und
durch ihre Konsequenzen leidet das ganze zypriotische Volk,
sowohl Griechen als auch Türken... Der Sicherheitsrat
sollte das Militärregime von Griechenland aufrufen, seine
Offiziere aus Zypern abzuziehen ... und seiner Invasion auf
Zypern ein Ende zu bereiten." (Offizielle Aufzeichnung
der 1780. Versammlung)
Dadurch
ist es eine völlige Verdrehung der historischen Tatsachen,
die legitime und gerechtfertigte Intervention der Türkei
als eine "Invasion" zu bezeichnen, da es klar Griechenland
und nicht die Türkei es war, die einmarschierte und Zypern
besetzte. Mit ihrer Intervention am 20. Juli 1974 verhinderte
die Türkei die völlige Auslöschung der türkischen
Zyprioten und die Annexion durch Griechenland. Die Intervention
der Türkei wurde in Übereinstimmung mit ihren Rechten
und Pflichten unter dem Garantievertrag von 1960 durchgeführt
und war durch den Artikel 4 dieses Vertrages rechtens und
legitim.
Die Präsenz der Türkischen Armee in Nordzypern ist
eine lebenswichtige Sicherheitsmaßnahme für das
türkisch-zypriotische Volk. Sie verrichtet weiterhin
eine Friedensmission auf der Insel, indem sie als Abschreckung
gegen eine Wiederholung der griechisch-zypriotischen Aggressionen
gegen die türkischen Zyprioten dient.
Trotz der türkischen Intervention, die Frieden und Sicherheit
auf die Insel gebracht hat, wird der Angriff auf das türkisch-zypriotische
Volk in Form eines unmenschlichen Embargos fortgesetzt. Dieses
Embargo ist gegen das wirtschaftliche, soziale, kulturelle
und politische Leben der Bevölkerung der Türkischen
Republik Nordzypern (TRNC) gerichtet. Wenn das türkisch-zypriotische
Volk sich durch einen Prozess der verwaltungstechnischen und
politischen Entwicklung in eine volle Eigenstaatlichkeit organisierte,
ist das seiner Kraft, seinem Opferwillen und seinem Glauben
an die gesamten Werte von Menschenfreiheit und Würde
zu verdanken.
Das türkisch-zypriotische Volk verkündete 1983 seinen
unabhängigen souveränen Staat in Ausübung seiner
eigenen souveränen Rechte und dem Recht auf Selbstbestimmung.
Die TRNC hat eine effektive, demokratisch gewählte Regierung,
eine demokratisch gewählte Legislative eine unabhängige
Rechtssprechung und all anderen Staatsinstitutionen. Wiederholte
Berichte des US State Department bezeugen den tadellosen Ruf
der TRNC. Es bestehe "hohe Achtung der demokratischen
Prinzipien" und "die türkisch-zypriotischen
Staatsinstitutionen respektieren die Menschenrechte, ihre
Normen und ihre Anwendung".
Der Verhandlungsprozess
und der augenblickliche Stand der Dinge in Zypern
Der
Suche nach einer gerechten und anhaltenden Lösung in
Zypern dauert seit 1968 mit Unterbrechungen an. Die Grundlage
dieser Suche war die gleichberechtigte Partnerschaft der zwei
Völker auf der Insel (innere Ausgewogenheit) und die
Beibehaltung des Gleichgewichts zwischen den Vaterländern
Türkei und Griechenland (äußere Ausgewogenheit).
Im Laufe der Bemühungen um eine Lösung, die unter
der Schirmherrschaft der aufeinander folgenden UN-Generalsekretäre
stattfanden, stellten sich eine Anzahl grundlegender Parameter
heraus, wie die Zwei-Zonen-Frage, die politische Gleichheit
und die Fortsetzung der Garantie- und Allianzverträge.
Zu diesen Parametern gehört auch die Frage des Grundeigentums
auf der Basis eines generellen Austausches und/oder einer
Wiedergutmachung.
Die griechisch-zypriotische Seite lehnte u.a. den Entwurf
eines Gerüstvertrages von 1985-86, die von der UN unterstützte
Ideensammlung von 1992 und das Paket von vertrauensbildenden
Maßnahmen von 1994 ab. Die Politik, die die griechisch-zypriotische
Seite angesichts der Gespräche damit verfolgte, hätte
allen Beteiligten klarmachen sollen, daß sie nicht an
einer verhandelten Lösung interessiert ist, sondern gerade
diese Parameter zu zerstören sucht, die sich während
den bisherigen Verhandlungen herausgestellt haben. Tatsächlich
genehmigte der griechisch-zypriotische Nationalrat 1989 das
Papier über die Lage, das einen einheitlichen Staat ins
Auge faßt. Die griechisch-zypriotische Seite betrachtet
dieses Papier immer noch als Basis für jegliche zukünftige
Lösung; sie stellt damit unter Beweis, daß sie
die Idee der gleichberechtigten Partnerschaft zurückweist.
Mit dem einseitigen und illegalen Antrag auf eine EU-Mitgliedschaft
von 1990 fügte die griechisch-zypriotische Seite ihren
Anstrengungen, die Verhandlungen zu untergraben und die bisher
geschaffenen Parameter zu beseitigen, eine neue Dimension
hinzu. Die griechisch-zypriotische Seite hat nie verhehlt,
daß sie nur in die EU möchte, damit sie eine "Föderation
nach deutschem Muster" erreicht und so die Garantien
der Türkei wirkungslos macht. Es muß darauf hingewiesen
werden, daß eine "Föderation nach deutschem
Muster" eine Aufteilung in zwei Zonen zum Gespött
macht, da keinerlei Bewegungs-, Siedlungs- und Eigentumsbeschränkung
besteht. Sie wäre ein deutliches Mittel zur Rückkehr
in die Vergangenheit und führt damit letztlich in den
Untergang. Wir dürfen nicht vergessen, daß Deutschland
durch eine ideologische Grenze während des Kalten Krieges
getrennt wurde, währen in Zypern schon immer zwei nationale
Völker lebten.
Die griechisch-zypriotische Seite hat also durch ihr unmenschliches
Embargo, durch eine massive Aufrüstung mit hochentwickelten
Waffen (Joint Military Doctrine with Greece 1993) und das
Vorantreiben der EU-Mitgliedschaft gezeigt, daß sie
nicht an einer Lösung interessiert ist, sondern daß
sie die türkischen Zyprioten ausmanövrieren, dominieren
und auslöschen will.
Es ist offensichtlich, daß solange die griechisch-zypriotische
Seite ungerechtfertigt als die Regierung der ganzen Insel
behandelt wird, sie keine flexiblere und realistischere Haltung
gegenüber der Zypernfrage einnehmen wird. Andererseits
versagte der jahrzehntelange Ansatz der internationalen Gemeinschaft,
die Verhandlungen auf der Ebene von "den zwei Gruppen"
zu führen, in der Hoffnung, daß die Frage des gleichberechigten
Status sich dadurch lösen würde. Denn die griechisch-zypriotische
Führung, ermutigt durch die diplomatischen und wirtschaftlichen
Vorteile einer politischen Anerkennung, haben keinen Nutzen
und dadurch keinen Anreiz, die Macht auf der Basis der politischen
Gleichheit zu teilen.
Es ist daher dringend erforderlich, daß ein neuer und
realistischer Ansatz gefunden werden muß, der zu Fortschritten
in den Verhandlungen führt und damit den Weg zur Versöhnung
öffnet. Die Tatsache, daß es zwei unterschiedliche
Völker und zwei getrennte unabhängige Staaten in
Zypern bestehen, ist nicht zu bestreiten. Die Anerkennung
dieser Realität ist dringend nötig, um Verhandlungen
auf echter gleichberechtigter Basis zu beginnen.
Wie gesagt, die griechisch-zypriotische Partei hat mit ihrem
einseitigen Antrag auf EU-Mitgliedschaft die von beiden Seiten
akzeptierten Parameter, die im Laufe der von den UN unterstützten
Verhandlungen festgelegt worden waren, völlig zerstört.
Es war die griechisch-zypriotische Seite, die die UN-Initiative
einer "föderalen" Formel ablehnte. Sie fing
erst an, ein Lippenbekenntnis dafür abzulegen, nachdem
sie grünes Licht für eine Aufnahme in die EU bekam,
in der Hoffnung, daß die EU-Mitgliedschaft das Resultat
der Bemühungen um eine Verhandlungslösung vorwegnehmen
würde.
Im Gegensatz dazu nahm die türkisch-zypriotische Partei
seit 1968 mit konstruktiven Vorschlägen an den Verhandlungen
teil, die unter der Schirmherrschaft der UN standen. Kürzlich
startete sie eine Initiative mit dem Vorschlag einer Konföderation
vom 31. August 1998. Dieser Vorschlag dient dazu, die Vermittlungsmission
des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zu erleichtern
und einen Prozeß einer neuen Partnerschaft der gleichberechtigten
Ex-Partner unter einem konföderativen Dach einzuleiten.
Die türkisch-zypriotische Partei nahm auch gutgläubig
an dem Prozeß der unter der Schirmherrschaft der UN
stehenden Annäherungsgespräche ab Dezember 1999
teil. Sie brachte konstruktive, umfassende und realistische
Vorschläge ein, um diesen Prozeß voran zu bringen.
In seiner Erklärung vom 14. November 1999 hatte der Generalsekretär
der UN, Kofi Annan, die zwei Parteien zu diesem Prozeß
der Annäherungsgespräche , die ohne Vorbedingungen
geführt werden sollten, eingeladen und setzte den Gesprächen
das Ziel, den Boden für bedeutungsvolle Verhandlungen,
die zu einer umfassenden Regelung führen sollten, vorzubereiten.
Unglücklicherweise wurde der griechisch-zypriotischen
Partei erlaubt, unter der Fahne der "Regierung Zyperns"
zu segeln, und sie ist noch weit davon entfernt, den politischen
Gleichheitsstatus und die souveränen Rechte des türkisch-zypriotischen
Volks zuzugestehen. Diese Position zeigte sich wieder einmal
durch die unbewegliche und unverantwortliche Haltung der griechisch-zypriotischen
Partei während der gesamten Dauer der Annäherungsgespräche.
Das wird durch ihre öffentliche Stellungnahme und so
auch durch den schamlosen Vertrauensbruch bewiesen.
Der griechisch-zypriotische Führer Glavkos Klerides gab
während der zweiten Runde der Annäherungsgespräche
in Genf am 2. Februar 2000 eine Erklärung ab; er sagte,
daß das Ziel der Annäherungsgespräche "nicht
die Schaffung eines neuen Staates Zypern sei, sondern die
Änderung der bestehenden Verfassung der Republik Zypern".
Tatsache ist, daß die Suche nach Versöhnung nie
als "Verfassungsänderung" definiert oder gar
aufgegriffen wurde, nicht während des laufenden Prozesses
und auch zu keinem vorherigen Zeitpunkt. Der ganzen Welt ist
bewußt, daß die Verfassung der Republik Zypern
von 1960 seitens der griechischen Zyprioten seit 1963 gebrochen
und vollständig aufgehoben wurde; sie wurde von Erzbischof
Makarios für "tot und begraben" erklärt.
Es ist offensichtlich, daß das Endergebnis einer umfassenden
Regelung nicht die Wiederherstellung der seit langem erloschenen
Republik Zypern oder deren Verfassung sein kann und darf.
Sie existierten in den letzten 38 Jahren nicht und waren nicht
in Kraft. Das Endergebnis muß die Schaffung einer neuen
Partnerschaft sein, die die Erfahrungen dieser Jahre berücksichtigt,
damit sich das Leid der Vergangenheit nicht wiederholt.
Während der dritten Runde der Annäherungsgespräche
in Genf im Juli 2000 beging die griechisch-zypriotische Seite
einen schweren Vertrauensbruch, um unsere Vorschläge
zu diskreditieren. Sie ließ türkisch-zypriotische
Papiere, die der UN als "non-papers" vorgelegt worden
waren, an die griechisch-zypriotische Presse durchsickern.
Ein weiters Beispiel für die Unnachgiebigkeit der griechischen
Zyprioten ist deren heftige Reaktion auf die Erklärung
des Generalsekretärs vom 12. September 2000 und der zweitägige
Boykott der Gespräche. Diese Erklärung unterstützt
unter anderem das Prinzip der politischen Gleichheit der zwei
Parteien; sie verweist auf "eine umfassende Regelung,
die eine neue Partnerschaft beinhaltet"; sie betont,
daß jede der beiden Parteien "ihre Seite vertritt
und niemanden anderen". Angesichts dieser von der griechisch-zypriotischen
Verwaltung an den Tag gelegten unnachgiebigen Haltung fragt
das türkisch-zypriotische Volk mit Recht, ob eine Partei,
die sogar die grundlegendsten, bereits anerkannten Parameter
einer möglichen zukünftigen Regelung ablehnt, jemals
zu einer Versöhnung mit der türkisch-zypriotischen
Seite bereit sein werde.
In der fünften Runde der Annäherungsgespräche
(Genf, 1. - 10. November 2000) verlangte die UN von Anfang
an eine Nachrichtensperre. Der Generalsekretär der Vereinten
Nationen, der in der letzten Phase der fünften Runde
an den Gesprächen teilnahm, präsentierte den Parteien
ein 20-Punkte-Dokument in der Form von "Oral Remarks".
Trotz der Nachrichtensperre wurde dieses Dokument der griechisch-zypriotischen
Presse zugänglich gemacht. Dies ist ein abermaliges Zeichen
des unaufrichtigen und verantwortungslosen Verhaltens der
griechisch-zypriotischen Seite während dieser Gespräche.
Mit diesem Schriftstück, das die Existenz zweier gleicher
souveräner Staaten und Völker auf der Insel nicht
berücksichtigt, nahm der Generalsekretär der UN
Abstand von seiner eigenen Erklärung vom 14. November
1999. Dies geschah abermals am 12. September 2000, zu Beginn
der vierten Runde der Annäherungsgespräche in New
York.
Obwohl in den "Oral Remarks" des UN-Generalsekretärs
die Begriffe "eine neue Partnerschaft" und "der
gleichberechtigte Status der zwei Parteien" benützt
werden, haben sie im Rahmen der gesamten "Oral Remarks"
kein Gewicht und sind auch nicht vollständig durchdacht.
Deshalb spiegelt die in diesem Dokument ins Auge gefaßte
Staatsstruktur im Wesentlichen die griechisch-zypriotische
Position und Vorstellung wieder. Dies wird verstärkt
durch die Bezugnahme auf "eine einzige internationale
Rechtsperson", "einen einzigen souveränen,
unauflöslichen, gemeinsamen Staat", "eine einzige
Staatsbürgerschaft" usw. Das sind die Charakteristika
eines Einheitsstaates. Daher führten die "Oral Remarks"
die türkisch-zypriotische Seite zu dem Schluß,
daß ihre berechtigten Ansichten im Wesentlichen nicht
beachtet wurden und daß der Prozeß sich zu einem
Medium gewandelt hatte, durch das ihre legitimen Rechte, ihre
Existenz und Identität in einem vorrangig griechisches
Zypern innerhalb der EU zerstört würden.
Am 24. November 2000 fand ein Gipfeltreffen mit den Delegationen
der Türkei und der TRNC in Ankara statt. Die Delegationen
wurden von Präsident Ahmet Necdet Sezer für die
Türkei und Präsident Rauf R. Denktash für die
TRNC angeführt. Im Anschluss dieses Treffens und auf
dem Hintergrund der Annäherungsgespräche gab Präsident
Denktash bekannt, daß sich die Annäherungsgespräche
von dem angestrebten Weg entfernt haben. Die Fortsetzung der
Gespräche ohne die Anerkennung der Parameter würde
den Interessen der türkischen Zyprioten schaden.
Die türkisch-zypriotische Partei erklärte, daß
die Fortsetzung der Gespräche keinen Sinn ergebe, wenn
die Realität der Existenz zweier Staaten durch die Anerkennung
des türkisch-zypriotischen Staates nicht bestätigt
würde. Die Anerkennung der Realität, daß die
griechischen Zyprioten nicht die Regierung der türkischen
Zyprioten oder von ganz Zypern sind und dadurch auch nicht
das türkisch-zypriotische Volk oder die gesamte Insel
vertreten, wurde zur Notwendigkeit, um den Prinzipien der
politischen Gleichheit Gehalt zu verleihen.
Präsident Denktash kam zu dem Schluß, daß
die Dinge nach dem Ende der Annäherungsgespräche
auf einen Kollisionskurs gerieten. So ergriff er die Initiative
und lud Herrn Klerides zu Gesprächen unter vier Augen
ein, die am 16. Januar 2002 begannen und zur Zeit in der vierten
Runde sind.
Das Beharren der griechisch-zypriotischen Seite auf den Weg
einer einseitigen Mitgliedschaft vor einer Konfliktlösung,
das Beharren der EU auf diesen unbedachten und unrechtmäßigen
Weg und die Entschlossenheit der türkisch-zypriotischen
Seite zusammen mit der Türkei, fest der Illegalität
entgegenzuwirken, waren Faktoren, die zur Entscheidung Präsident
Denktashs, wieder einmal den Zusammenstoß zu verhindern
zu suchen, beitrugen.
Während der vier Verhandlungsrunden näherte sich
die türkisch-zypriotische Seite den Gesprächen als
eine Übung, die das selbe Ziel hat, wie es sich der UN-Generalsekretär
in seiner Erklärung von 12. September 2000 vorstellte:
Die Schaffung einer neuen Partnerschaft, in der der Gleichheitsstatus
der zwei Parteien als Co-Gründer ausdrücklich anerkannt
wird und damit die Verhütung der Gefahr, daß eine
der beiden Seiten ihre Legitimation oder Souveränität
auf die andere ausweitet.
In diesem Zusammenhang brachte die türkisch-zypriotische
Seite konstruktive Vorschläge ein und machte Eröffnungen,
besonders mit dem Vorschlag vom 29. April 2002, der die ausdrücklichen
Bedenken der griechisch-zypriotischen Seite in Erwägung
zog.
Von Anfang an verhielt sich die griechisch-zypriotische Seite
unglücklicherweise im Gegensatz zu dem Einverständnis,
daß das Hauptgewicht auf der Schaffung einer neuen Partnerschaft
unter souveränen Gleichgestellten lag. Sie blieb bei
der Meinung, daß die direkten Gespräche zur Anpassung
der Bedenken des türkisch-zypriotischen Volks, das sie
als "Minderheit" betrachtet, durch eine Verfassungsänderung
innerhalb des "international anerkannten Staates Zypern"
abgehalten würden.
Während der gesamten Verhandlungen bestand die Verhandlungstaktik
der griechisch-zypriotischen Seite ausschließlich darin,
jegliches ihr mißliebige Konzept oder Wort als "Etikett"
zu brandmarken und die konstruktiven Vorschläge der türkisch-zypriotischen
Seite kurzerhand abzulehnen.
Die griechisch-zypriotische Seite ging sogar so weit, das
Wort "Partnerschaft", das auch von dem Generalsekretär
der UN benützt wird, als "Etikett" zu brandmarken!
Es ist somit bei den Gesprächen klar geworden, daß
sich die griechisch-zypriotische Seite nicht mit der Idee,
mit den türkischen Zyprioten die Zukunft der Insel zu
teilen, abgefunden hat, eine Zukunft als Gleichgestellte in
einen neuen Partnerschaft. Es wurde klar, daß sie aus
taktischen Gründen am Verhandlungstisch bleibt, um den
glatten Verlauf der Aufnahme des sogenannten "Zypern"
in die EU sicherzustellen.
Es ist klar, daß solange die griechisch-zypriotische
Seite als "die Regierung Zyperns" behandelt wird
und ihr grünes Licht zur Unterminierung des türkisch-zypriotischen
Volks gegeben wird, wie mit der einseitigen Mitgliedschaft
der EU, für sie keine Notwendigkeit einer Versöhnung
mit der türkisch-zypriotischen Seite auf der Basis einer
neuen Partnerschaft besteht, und sie ihre starre Haltung bei
den Verhandlungen beibehalten wird.
Angesichts des Geschehenen ist offensichtlich: Wenn die Gespräche
unter vier Augen irgendeine Chance auf Erfolg haben sollen,
müssen die dritten Parteien die griechisch-zypriotische
Seite ermutigen, das Ziel, also die Schaffung einer neuen
Partnerschaft auf der Basis der Gleichstellung, zu akzeptieren.